Bücher öffnen den Blick in zukünftige Welten – Persönlichkeitsbildung durch Literatur

(Wei) Ende des Schuljahres bot sich für die Klasse 7c eine ganz besondere Möglichkeit: Sie konnten an einem Projekt zur Leseförderung in Zusammenarbeit mit der LMU München und dem Buchkinder München e.V. teilnehmen.

Vier Tage lang lasen, schnitten, klebten, rätselten, redeten und schrieben sie sich durch die Ausgangslektüre „Die Scanner“ von Robert M. Sonntag.

Darum geht es in dem Buch: Die Handlung spielt im Jahr 2035. Ein Scanner bekommt den Auftrag, alle noch existierenden Bücher zu scannen und somit für die Menschheit medial verfügbar zu machen. Die Printausgaben sollen im Anschluss vernichtet werden. Schnell erkennt der Scanner das falsche Spiel, das mit ihm gespielt wird, und setzt sich für den Erhalt von Bibliotheken sowie die Wertschätzung der Urheberrechte ein!

Mit der Unterstützung von Lehrkräften unserer Schule, Prof. Dr. Sabine Anselm, Frau Helene Rungger und einiger Studentinnen und Studenten bekamen die Schülerinnen und Schüler einen produktiv-kreativen Umgang zum Text. Sie verfassten eigene Geschichten darüber, wie sie sich das Leben im Jahr 2035 vorstellen und gaben sich in intensiver Zusammenarbeit gegenseitig Feedback zu ihren Arbeiten.

Zuletzt konnten die Teilnehmer/innen diese in Linolschnitten verewigen und erhielten ihre gesammelten Werke als Erinnerung in einem selbst gebundenen Buch.

So werden diese großartigen Tage nicht so schnell in Vergessenheit geraten, ebenso wie die Bedeutung von Literatur und Büchern in  unserer Zeit. Vielleicht greift die eine oder der andere in den Ferien so motiviert nach einer weiteren Lektüre.

Viel Spaß beim Lesen!

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